Periode & Wahlrecht: Wir feiern den Internationalen Frauentag!

Die Geschichte der feministischen Bewegung

Der „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ oder auch kurz „Internationaler Frauentag“, wird 2021 bereits zum 110. Mal gefeiert. Er setzt ein Zeichen für die Gleichberechtigung aller Frauen* und gegen Gewalt an Frauen*. Dieses Jahr unter dem Motto „Women in leadership: Achieving an equal future in a COVID-19 world“ oder zu Deutsch „Frauen in Führungspositionen: eine gleichgestellte Zukunft in einer COVID-19 Welt“, feiert der 8. März alle wichtigen Meilensteine der letzten Jahrhunderte und Jahrzehnte; also alles, was die feministische Bewegung bisher voran gebracht hat.

Der internationale Frauentag hat seinen Ursprung in der Arbeiterinnenbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts – erstmals vorgeschlagen von der deutschen, sozialistischen Politikerin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen 1910. Seitdem sind wir einen weiten Weg gegangen.

Hier mal ein kleiner Einblick, welche Stationen wir unter anderem bisher gemeistert haben:

  • 1921: in diesem Jahr wird der internationale Frauentag das erste Mal am 8. März gefeiert
  • 20er und 30er Jahre: kurze Haare und Hosenanzüge revolutionieren die Frauenmode
  • 1946: Itsy-bitsy-teenie-weenie! – in Frankreich wird der Bikini erfunden
  • 1971: 374 Frauen bekennen im Magazin Stern „Wir haben abgetrieben!“ – darunter berühmte Persönlichkeiten wie Romy Schneider
  • 1976: Männer dürfen den Nachnamen ihrer Frau annehmen und in Berlin eröffnet das erste „Haus für geschlagene Frauen“
  • 1977: die Hausfrauenehe wird abgeschafft
  • 1980: das Gesetz zur Gleichbehandlung am Arbeitsplatz wird im Bundestag verabschiedet
  • 1997: ENDLICH ist Vergewaltigung in der Ehe strafbar
  • 2001: die „eingetragene Partnerschaft“ wird in Deutschland Gesetz
  • 2005: Angela Merkel wird erste Bundeskanzlerin
  • 2010: die deutsche Telekom führt die Frauenquote ein und bringt damit einen Stein ins Rollen
  • 2016: das Sexualstrafrecht wird reformiert → auch ein gesprochenes „Nein“ bedeutet „Nein“
  • 2017: homosexuelle Paare dürfen endlich heiraten
  • 2017: die #MeToo und die Time’s-Up-Bewegung bringen das Thema sexualisierte Gewalt wieder auf den Plan
  • 2020: die MwSt. von Menstruationprodukten wird auf 7% gesenkt, sie gelten somit nicht mehr als Luxusartikel
  • 2020: in Schottland beschließt das Parlament Hygieneprodukte wie Binden und Tampons kostenlos an öffentlichen Orten zur Verfügung zu stellen
  • 2021: die Premierministerin von Neuseeland beschließt, für Schülerinnen kostenlose Periodenprodukte zu verteilen, um Periodenarmut zu bekämpfen und die Anwesenheit in Schulen zu verbessern

Dennoch müssen wir uns fragen: haben wir alles erreicht, wovon die ersten Wegbereiter:Innen geträumt haben?

Bei Weitem nicht!
Das Pandemiejahr hat uns in der Gleichberechtigung um Einiges zurückgeworfen. Im Homeoffice waren es nämlich hauptsächlich Frauen*, die die Kinderbetreuung übernehmen mussten. Studien zeigen, dass im Vergleich zur Zeit vor Corona, Mütter mittlerweile weniger Stunden arbeiten.

Aber nicht nur das: Mal abgesehen von den tatsächlichen Arbeitsstunden, übernehmen sie statistisch belegt auch einen Großteil der emotionalen Lasten und Aufgaben im Haushalt – d.h. den Großteil des sogenannten Mental Load. Es sind diese unsichtbaren Aufgaben und die Tatsache, für alles verantwortlich zu sein, die bei vielen Frauen* sogar zu burnoutähnlichen Symptomen führen können. An fast allen täglichen ToDo’s, egal ob Haushalt oder familiär, hängt eine lange Reihe von Planungs- und Koordinierungsprozessen und trotz all der modernen Möglichkeiten, lässt die Krise des letzten Jahres überwunden geglaubte Ungleichheitsstrukturen umso stärker wieder aufleben; so beispielsweise die Debatte um kinderlose Frauen. Wenn Frauen keine Kinder wollen, sind sie karrieregeil und gefühlskalt – Hausfrauen hingegen sind nicht ehrgeizig genug, langweilig und verlassen sich nur auf ihren Mann.
Diese Vorurteile sind nur ein weiteres Beispiel, dass Frauen es der Gesellschaft nur schwer Recht machen können. Egal wie man es betrachtet, wir sind noch weit von tatsächlicher Gleichberechtigung entfernt.

Gute Nachrichten

Bei all den Fronten, an denen die feministische Bewegung immer noch kämpfen muss und all den weiterhin bestehenden Vorurteilen, sind die bisher erreichten Meilensteine aber nicht von der Hand zu weisen. Frauen können heutzutage jedem Traumberuf nachgehen, den sie wollen – ins Weltall fliegen, eine Krankheit heilen, eine Firma gründen, Mutter und berufstätig sein – oder keins von Beidem. Es gab nie so viele Frauen in Führungspositionen, nie so viele Gründerinnen oder Frauen in akademischen Berufen wie heute. Und dennoch: Manche Probleme lassen sich leider nicht so leicht vertreiben.

Menstruation und Nachhaltigkeit – wie hängt das zusammen?

Wir kennen das doch: Gesund kochen, Zeit für Job und Familie, Müll reduzieren, Achtung! die Periode steht auch wieder vor der Tür, ach und Kondome sind auch leer. Die Menstruation ist genauso wie Sexualität immer noch ein Tabuthema – aber warum, wo beides doch ganz natürlich ist? Es wird oft darüber gesprochen, wie eklig die Periode ist, dass sie emotional instabil und schwach macht. Diese Vorurteile machen viele Menstruierende unsicher. Umso besser, dass es mittlerweile zahlreiche Menschen gibt, die aufklären und dieses Thema aus der Tabuzone herausholen. Ein großer Faktor, der Menstruierenden Kopfzerbrechen bereitet, ist zudem die Nachhaltigkeit. In unserer modernen Welt beschäftigt sie uns immer mehr. Denn – wer hätte es gedacht – in Haushalten mit menstruierenden Personen fällt eine Menge Müll während der Periode an. Mögliche umweltfreundliche Periodenprodukte wie die Menstruationstasse oder die Periodenunterwäsche eröffnen eine neue, einfache Möglichkeit Müll zu reduzieren und sich in der Periode trotzdem geschützt zu fühlen. Diese Alternativen sind allerdings nicht für alle etwas. Für Tampon- und Binden-Liebhaber:innen stellt sich also die Frage: Wie kriegen wir Nachhaltigkeit und Komfort in der Periode unter einen Hut?

Das Unternehmen einhorn schafft Abhilfe. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, den hektischen Alltag und die ersten Schritte für mehr Nachhaltigkeit zu erleichtern.
Mit der einfachen Online-Shopping Möglichkeit von einhorn müssen wir uns keine Gedanken mehr um Nachschub im Badregal machen, denn der Einkauf in der Drogerie muss nicht extra in den ohnehin schon vollgepackten Alltag gezwängt werden. Und auch beim Thema Umweltfreundlichkeit können die bunt-verpackten Produkte Abhilfe schaffen. Sie bestehen zu 100% aus zertifizierter Bio-Baumwolle und Bio-Plastik aus Maisstärke. Es wird also auf Kunststoff und Viskose verzichtet, was zusätzlich sanft und schonend zur Haut ist. Also super für deinen Körper und für den Planeten.

Das Unternehmen gibt menstruierenden Personen die Möglichkeit, sich während der Periode und dem Sex (es gibt auch tolle Kondome bei einhorn!) sicher und geborgen zu fühlen – und gleichzeitig etwas Gutes für die Natur zu tun.

Wir sind ganz begeistert, dass wir an diesem Internationalen Frauentag gemeinsam mit dem Berliner Unternehmen einhorn ein rundum-sorglos Paket in Kombination mit einem nachhaltigen Notizbuch aus unserer „Female Empowerment“ – Kollektion verlosen dürfen.

Das Gewinnspiel dazu findet ihr auf unserem Instagram-Account. Schaut dort unbedingt vorbei!

Also lasst uns den Tag nutzen, um bessere Verbündete zu werden, die feministische Bewegung zu unterstützen, soziale Konstrukte zu hinterfragen und uns weiterzubilden – und wenn ihr auch Lust auf ein wenig Empowerment an diesem 110. Frauentag habt, dann schaut doch auf unserem Instagram-Profil vorbei und nehmt an unserem tollen Gewinnspiel teil. Oder stöbert direkt in unserem Shop die Tara „Female Empowerment“ oder die Nari „Girl Power“-Kollektionen durch.

Liebe Grüße, eure Matabooks-Mädels 💚

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